führungszeugnis

Das Führungszeugnis: Fakten und Mythen

Viele Menschen sind überrascht, wenn sie vom Vermieter oder dem neuen Arbeitgeber aufgefordert werden, das polizeiliche Führungszeugnis vorzulegen. Gleichzeitig steigt der Puls an und der Schweiß tritt auf die Stirn. Viele von uns haben in der Vergangenheit Kontakt mit der Polizei gehabt. Gerade als Jugendlicher kommt man schnell in Konflikt mit dem Gesetz. Glücklicherweise wird im Führungszeugnis nicht jeder Kontakt mit den Gesetzeshütern vermerkt. Darüber hinaus muss man auch nicht fürchten, dass jede kleine Geldstrafe behördlich vermerkt wird. Erst wenn das Niveau der Vorstrafe erreicht ist, erfolgt ein Eintrag. Dies bedeutete, dass nur jene Verurteilungen in der Akte stehen, wo der Richter mehr als 90 Tagessätze bzw. über 3 Monate Haft angeordnet hat. Selbst wer vorbestraft ist, muss womöglich nichts mehr fürchten, denn die Einträge werden in der Regel nach 5 Jahren gelöscht. Bei Sexualdelikten muss der Täter jedoch 10 Jahre warten.

führungszeugnis

Wie kann ich den Aktenauszug beantragen?

Es ist in der Regel nicht möglich zu überprüfen, ob fremde Personen eine reine Weste haben. Akteneinsicht wird nur bestimmten Behörden gewährt – oder wenn man diese selber beantragt. In der Vergangenheit musste man dazu stets zum Bürgerbüro bzw. Meldeamt laufen und sich dort in eine lange Schlange einreihen. Mittlerweile hat sich das Bundesamt für Justiz dazu entschlossen, den Vorgang zu vereinfachen. Wer weiß wie, kann den Schrieb ganz leicht online bestellen. Die Urkunde kommt dann ca. 2-3 Wochen später bei Ihnen zu Hause an. Doch wie kann ich das Zeugnis bestellen? Hierzu wurde ein guter Ratgeber verfasst, den Sie sich am besten sofort herunterladen!